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♥ Wunschstunde

11 Dezember, 2014




Das mache ich immer wieder gerne auf meinem Blog - eine Wunschstunde. Hierbei könnt ihr mir Themen nennen, die euch interessieren. Das hilft mir immer etwas zur Inspiration und ihr bekommt Themen, die euch aktuell auch interessieren. Bisher ist noch ein Bericht übers Wochenbett inkl Babyblues und Hannas Kleiderschrank (da es sich mehrfach auf Instagram gewünscht wurde) geplant. Aber es soll ja nun kein reiner Mamablog hier werden, also dürfen andere Themen gerne gewünscht werden.

♥ Babystyle

10 Dezember, 2014

Ich dachte das wäre mal was neues. Styles für uns große sind schnell gemacht, aber sein Kind möchte man ja auch gut anziehen. Ich habe mich persönlich ganz in die Strickjacke verliebt :) Die hätte ich auch gerne für mich :D





♥ In der Weihnachtsbäckerei...

09 Dezember, 2014

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Auf Instagram schmachte ich täglich die köstlichen Plätzchen an, die ihr so backt. Ich würde auch gerne schon meine Keksdosen befüllen, doch mit Hanna komme ich absolut nicht dazu. Plätzchen werden daher wohl diese Jahr ausfallen.

Wie sieht es bei euch aus?! Habt ihr schon gebacken, wann und was werdet ihr backen. Und an alle Mamas, seit ihr schon dazu gekommen oder habt ihr einen guten Trick?!

Ich möchte euch nochmal meine Rezepte der letzten Jahr zeigen, vielleicht ist das eine oder andere ja für euch dabei. Weitere Rezepte von mir, findet ihr hier.

Nussecken
Mandelsplitter (mit weißer und Vollmilch Schokolade)
Stutenkerl
Spritzgebäck
Schneeflöckchen
Butterplätzchen

♥ Strickjacken/Ponchos unter 50€

07 Dezember, 2014

Aktuell bin ich noch in meiner "Bauch-verstecken-und-einmümmel-Phase". Schließlich ist der Bauch noch sehr weich, enge Shirts sind daher weniger Vorteilhaft. Als ich letztens mit meiner Mama bummeln war, wollte ich mir eine schöne Strickjacke kaufen (die soviel es geht verdeckt). Aber wisst ihr was?! Die Teile waren aufeinmal Tücher/Schals. Die Teile waren so rießig, ich wusste gar nicht genau wohin damit und was es nun wirklich ist, Schal, Poncho, Strickjacke... Wie auch immer man diese Teilchen nennt, ich find die irgendwie genial. Aber Ärmel sollten sie doch für mich haben... Ich hab euch nun mal eine kleine Auswahl meiner Lieblinge zusammen gestellt - sogut wie alle unter 40€ aber defintiv alle unter 50€.





♥ Ho Ho Ho

06 Dezember, 2014

Ich wünsche euch noch allen einen schönen Nikolaus-Tag. Wir kommen gerade vom Geburtstag meines Großcousins wieder, der Mann ist arbeiten und die Maus habe ich gerade ins Bett gelegt. So viele Leute aufeinmal, da muss man sich ja alles genau ansehen und geschlafen wird da natürlich nicht. Nun fiel sie aber seeeeehr müde ins Bettchen, nachdem sie in meinen Armen einschlief.

Gestern waren bereits Herr und Frau Nikolaus zu besuch (meine Eltern) und haben uns reichlich beschenkt :) Anscheinend war ich brav dieses Jahr und Hanna natürlich noch mehr.
Für Denis und mich gab es jeweils eine Spardose mit Guthaben. Denis bekam einen Burger und ich ein Cupcake. Für mich gabs noch ein schönes Kosmetiktäschchen von Chloe plus Pröbchen und einen süßen Taschenspiegel von Gucci. Eine Bekannte von ihr kommt immer an so tolle "Pröbchen" wozu auch die Tasche und der Spiegel gehört - jetzt wissen wir warum man sowas nie beim Kauf in der Parfümerie bekommt :D
Heute spielten dann Denis und ich auch nochmal Nikolaus und Hanna bekam auch von uns etwas geschenkt. Da sie eh noch zu klein ist, muss man sie nicht mit Geschenken überhäufen. Daher gabs einen schönen Fleecepulli für den Winter und eine süße Rassel (die Beine kann man tanzen lassen). Meine Eltern schenkten ihr was warmes für den Winter, ein tolles Buch (da Hanna dauernd Schluckauf hat), einen Schutzengel, Handschuhe und hohe Socken. Hanna zieht sich ihre Socken so gerne aus und Mama hoffte, sie kann diese nicht so schnell ausziehen.

Früher haben wir immer ganz groß Nikolaus gefeiert (nicht mit großen Geschenken, es gab immer etwas süßes und eine Kleinigkeit für max. 15€). Mein Onkel verkleidete sich immer als Nikolaus, alle Cousins und Cousinen auf einen Haufen und dann wurde aus dem goldenen Buch unsere guten und schlechten Eigenschaften erzählt. Man versprach dem Nikolaus sich zu bessern und bekam dann sein Geschenk. Irgendwann fand ich heraus, dass es mein Patenonkel ist. Er hat nämlich nur 9 1/2 Finger und einmal vergaß er seine Handschuhe. Ich fand das früher immer so toll und habe es geliebt, auch wenn ich manchmal angst vorm Nikolaus hatte. Schließlich war meine schlimmste Eigenschaft das böse A Wort :D - man sollte lieber meinen Cousins die Schuld geben, schließlich haben sie mir das Wort als 3 jährige beigebracht.
Irgendwann wurde es dann nicht mehr zusammen gefeiert. Man stellte seine Stiefel raus und erfreute sich morgens an den schönen Sachen. Aber ich war ja ein Fuchs, während mein Bruder mit seinen mikriegen kleinen Schuhen kam, stellte ich direkt meine großen Reiterstiefel raus :D

Wie feiert ihr Nikolaus?!

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♥ "Drinnen ist noch keins geblieben"...

... boah, ich kann noch heute im Schwall kotzen, wenn ich diesen Spruch höre. Die andere Variante wäre "raus kommen sie alle" und wisst ihr was das allerschlimmste für eine werdene Mutter ist?! "IST ES SCHON DAHAAA?!", wenn ihr dieses beneint, kommen weitere Frage ala "warum denn nicht?!, ist das normal?! wann kommt es denn?!". Liebe Fragende - (ich gestehe, am liebsten hätte ich die Leute gewürgt und ein gewisses F Wort ins Gesicht geschleudert) auch wenn das Baby in einem wächst, wir Mütter haben KEINE AHNUNG wann es kommt. Senkwehen sind teilweise so sachmerzhaft wie die ersten Geburtswehen, aber welche Erstgebärende kann das beurteilen?! Ich dachte auch die Kleine kommt bereits im Juli, schließlich saß sie tief im Becken und ich hatte regelmäßig Senkwehen und auch "das Gefühl". Aber Babys kommen, wenn sie bereit sind und nicht wenn wir Mütter das sind. Auch wenn natürlich alle neugierig sind, wann der kleine Erdenbürger kommt, wenn man täglich von 20 Leuten die Frage bekommt (ein "warum ist es denn noch nicht da" folgte immer promt) hat man irgendwann einfach keine Lust mehr zu antworten. Mir ging es zumindest so. Und als Hanna dann auch noch Überfällig war, wurde es ganz schlimm.
Es wurde sich ein Geburtstbericht mehrfach gewünscht. Ich möchte euch natürlich dran teilhaben lassen, aber doch in gekürzter Fassung. Die Geburt war für mich einfach die Hölle, erst hatte ich Todesangst um mich und dann um Hanna. Denn es ging einiges schief. Das komplett eklige lasse ich natürlich weg - eins vorab - es war eklig!
Ich bin ehrlich und offen, keine verschönerung. Ich wäre dankbar damals dafür gewesen, denn es hieß immer nur "die Geburt war das allerschönste und wundervollste" - Pfff, am Arsch!

Der errechnete Geburtstermin von der Maus war der 09.08.2014, der Tag kam und verstrich... es folgten weitere Tage und absolut NICHTS passierte. Täglich war ich beim Frauenarzt und hing am CTG. Die Tage zuvor waren so heiß, dass ich regelmäßig dort umkippte, weshalb ich eigentlich schon in der 38 SSW zur Einleitung ins Krankenhaus sollte. Ich wollte aber unbedingt das Hanna natürlich kommt, da ich angst hatte, eine eingeleitete Geburt könnte Schäden mit sich bringen.

Aber nochmal vorher kurz erwähnt. Ich hatte von Anfang an eine schreckliche Panik vor der Geburt - man weiß, man wird die schlimmsten Schmerzen in seinem Leben durchmachen müssen und auch durch lesen, unterhalten und dem Vorbereitungskurs - man ist einfach ABSOLUT GAR NICHT drauf vorbereitet, was am Ende im Kreißsaal passiert.
Ich wollte immer einen Kaiserschnitt (kein Wunschtermin, sondern wenn es losgeht sollen sie mich direkt aufschnibbeln). Ich hatte angst, durch mein Asthma würde ich bei der Geburt keine Luft mehr bekommen, wir werden beide nicht mit Sauerstoff versorgt und sterben. Letztendlich habe ich mich aber durch meine Hebamme und Mutter doch zur natürlichen Geburt überreden lassen. "Wenn du keine Luft mehr bekommst oder das Baby in Gefahr ist, holen sie es eh sofort per Kaiserschnitt". Ich wollte es also natürlich durchziehen - wer hätte am Ende geahnt, dass ich eine Geburt schaffe die überhaupt nicht hätte natürlich passieren sollen und ich am Ende mehr aufgeschnitten werde, als beim Kaiserschnitt. Oups Spoiler...

ACHTUNG, den restlichen Bericht habe ich geschrieben, will ihn aber nicht öffentlich auf meinem Blog haben. Wer mag klickt auf den Link, dann könnt ihr ihn euch durchlesenn (Achtung, es sind 5 Seiten)

♥ 41 Wochen bis zum Glück...

28 November, 2014

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Richtig gelesen, 41 Wochen. Eine Schwangerschaft dauert normalerweise zwar nur 40 Wochen, aber Hanna fand es so gemütlich im Bauch, dass sie eine Woche extra buchte. Letztendlich musste sie durch eine Einleitung "rausgezwungen" werden....

Meine Schwangerschaft hatte ich auf buntleben bis 2 Wochen vorm errechneten Entbindungstermin geheim gehalten, meine Instagramleser wussten bereits im Februar bescheid. Nun möchte ich aber nachträglich über meine Schwangerschaft erzählen.

Die Schwangerschaft hielt ich aus verschiedenen Gründen hier geheim. Ich wollte mir unangebrachte Kommentare ersparen. Meine Schwangerschaft war schließlich eine tolle Zeit für mich und die wollte ich mir nicht mies machen lassen. Zudem wollte ich mich vor gewissen Leuten aus dem privaten Bereich schützen und wollte nicht das sie viel mitbekommen. Ich erzähle später noch etwas davon. Auch wollte ich Hanna komplett vom Blog lassen. Aber kaum war sie da, wollte ich mein Glück natürlich auch mit euch teilen. Bilder von ihrem Gesicht wird es hier ja nicht geben, aber das Thema Baby ist bei mir einfach überall. Es macht spaß darüber zu schreiben und ich finde es toll mich mit anderen Müttern auszutauschen.

Hallo Kinderwunsch....
Für Denis und mich war immer klar, wir wollen eine Familie! Und das auch recht früh. Denis ist schließlich 4 Jahre älter. Und da wir bisher immer 2 Kinder wollten, sollte das 2. auch nicht erst mit Ende 30 kommen. 2012 war bereits der Wunsch da, doch ich wollte mindestens 2 Jahre voll arbeiten bis in die Elternzeit gehen werde. Zudem war noch 2013 die weiße Hochzeit und die wollte ich nicht mit Kugelbauch erleben. Mein Lebensplan war schließlich immer verlieben, verloben, heiraten, schwanger werden. Und nachdem Denis und ich bereits 10 Jahre zusammen sind, waren wir uns auch 100% sicher, wir wollen ein gemeinsames Kind. Von unserem Plan wusste allerdings niemand - wir hatten schließlich den Wunsch ein Kind zu bekommen und wollten uns von niemanden reinreden lassen. Wir haben über ein halbes Jahr drüber geredet, wollten uns ganz sicher sein, rechneten unsere Finanzen durch (da ich ja 2 Jahre in Elternzeit gehe und somit das Elterngeld halbiert wird), damit auch alles wirklich klappt.

Sie sind zu 90% schwanger...
Und irgendwann war es soweit - und auch wenn mich alle für bescheuert halten die es hören - ich wusste es sofort! Bei uns hat es direkt geklappt, aber die Anzeichen waren dagegen, nur mein Bauchgefühl behielt recht.
Ich machte einen Schwangerschaftstest - negativ. Am nächsten Tag noch einen - negativ. Ich war traurig, mein Bauchgefühl war schließlich noch nie im unrecht und meine Periode (die sonst pünktlich auf die Minute kam) war noch immer nicht da. Also Test Nummer 3 - negativ. 2 Tage später saßen wir beim Frauenarzt. Ich war soooo unfassbar nervös und hab sogar Denis draußen vergessen, der hibbelig vor der Tür wartete. Die Ärztin machte ein Ultraschall. "Also ich kann ihnen zu 90% gratulieren". "WAS?!" Tausend Fragezeichen im Gesicht, wie kann man denn zu 90% schwanger sein?! "Dort ist etwas, aber es ist so klein, wir müssen nächste Woche nochmal nachsehen ob es sich eingenistet hat". Ich ging raus, Denis hatte ebenfalls tausend Fragezeichen im Gesicht, ich machte einen neuen Termin und wir gingen raus. Im Treppenhaus bekam ich einen Lachanfall und erzählte es ihm. Ich glaube so ungläubig hat er noch nie ausgesehn "kann bei dir einmal was normal ablaufen?!". Nö, wäre ja langweilig.
Beim nächsten Arztbesuch wurde dann 100% bestätigt, ich bin schwanger :)
Denis und ich waren so happy! 

Wie erzählen wir es bloß?!...
Auf der Arbeit haben es meine 2 Mädels aus dem Team erfahren, hielten aber Dicht. Es durfte keiner erfahren, denn ich bekam wenige Tage vorher von meinem damaligen Vorgesetzen noch eine tolle Drohung, die meinen Arbeitsplatz betraf, wenn ich jetzt schwanger werden würde. Ich hatte also auch noch totale Angst.
Meine Schwangerschaft wurde also erstmal Geheim gehalten. Aber nun kam der für mich schwere Teil, ich muss es meinen Eltern sagen. Zuerst erfuhr es Denis bester Freund (selbst 2facher Papa) und seine Frau, beide freuten sich sehr für uns. Dauernd lud ich meine Eltern ein, doch nie hatten sie Zeit, ich verzweifelte langsam und bei jedem telefonat "gibts was neues, alles okay bei dir, du hast doch was" kniff ich die Lippen aufeinander. Ich war dann irgendwann mit meinen Mädels auf dem Dawanda Markt, dort waren viele Babys und Danni meinte irgendwas wie "bescheuert sich Kinder anzuschaffen, sind die nervig" oder irgendwie etwas in der Art, ich weiß es leider nicht mehr genau. Ich dachte mir nur "oh nein, wie soll ich es ihnen nur sagen". Wir waren danach bei Starbucks und dann rückte ich raus: "Mädels, ich muss euch was erzählen, ich bin schwanger". Ich glaube wenn sie gerade Kaffee im Mund gehabt hätten, dann hätten sie den ausgespuckt :D Beide haben sich aber trotzdem total für mich gefreut.
Meine Eltern erfuhren es dann ebenfalls am gleichen Tag. Beide waren leicht geschockt. Meine Mutter dachte, wir wollen mit Denis Uni abwarten, ein Haus kaufen und unser Geld noch zum Fenster werfen. Auch stand unsere Vegas-Tour noch an. Die fiel leider aus, als ich von meiner Ärztin ein Flugverbot bekommen habe.
Auch wenn meine Mutter anfangs geschockt war, hat sie sich doch schnell gefreut. Meine Eltern sind unglaublich wundervolle Großeltern und lieben ihre "Püppi" über alles. Mein Papa hat sich sogar extra ein Smartphone gekauft, damit er täglich mit Bildern versorgt wird, wenn er sie nicht sieht. Was beide aber mehrfach die Woche tun :)

An Weihnachten erfuhr es dann Denis Familie und Silvester habe ich es dann der restlichen Verwandtschaft erzählt - meine Mutter konnte nämlich langsam das Geheimnis nicht mehr bewahren und wir wollten sie erlösen :D Gerade meine Tanten, die selbst schon Oma sind haben sich am meisten für uns gefreut.

Die ersten 3 Monate...
Die ersten 3 Monate waren sooo anstrengend. Ich war nur müde, diese Müdigkeit kann man gar nicht beschreiben. Mein Tag sah so aus. 5 Uhr aufstehen, Zähne putzen, vom Zähneputzen musste ich mich immer übergeben. 30 Minuten musste ich mich wieder fassen, erneut Zähne putzen, duschen, fertig machen und ab zur Arbeit. Auf der Arbeit versuchen wach zu bleiben, Überstunden waren für mich nicht mehr möglich, also ging es pünktlich um 15 Uhr nach Hause, kurz was Essen und dann wurde wieder bis 5 Uhr morgens geschlafen. Und nein, das ist echt nicht übertrieben. Ich brauchte mindesten 15 Stunden schlaf.
Hinzu kam meine Übelkeit. Mir war den ganzen Tag einfach nur schlecht und schwindelig. Auf der Arbeit hing ich des öfteren überm Mülleimer und musste mich ziemlich beherschen.

Schock in der 12. Woche...
Beim ersten großen Ultraschall entdeckte die Ärztin eine zu große Nackenfalte. Wir mussten uns dann entscheiden, entweder einen Test machen oder wir bekommen es, egal was ist. Wir entschieden uns für den Bluttest und das erweitere Screening. Wir mussten allerdings 4 Tage warten. In diesen Tagen war ich völlig fertig und habe nur geweint. Verdacht war ein Herzfehler und da meine Cousine gleichzeitig mit mir schwanger war, jedoch eins der Zwllinge nicht überlebensfähig war, malte ich mir auch das schlimmste aus. Es wurde ein erweitertes Screening gemacht, Blut abgenommen werden und dann mussten wir bis Abends warten. Meine Eltern saßen auch auf heißen Kohlen, endlich konnten wir das Ergebnis erhalten. Telefon besetzt, 10 Minuten lang. Dann ging die Verbindung 2x weg. Es dauerte ewig bis ich zur Ärztin durchkam und dann kam endlich die Erlösung - "Ihre Werte sind alle in Ordnung, dem Baby geht es gut". Ich lag das Handy zur Seite und wir fielen uns heulend in die Arme. Ihr könnt euch diese Erleichterung gar nicht vorstellen, ich war in meinem ganzen Leben noch nie soooo erleichtert.

Bye Bye liebe Arbeit...
Meine Schwangerschaftsübelkeit machte es mir irgendwann nicht mehr möglich zu arbeiten. Ich war dann ca. 3 Wochen krank geschrieben. Ich erzählte es dann auch auf der Arbeit. Eine Kollegin war so wütend über meine Art und Weise (weil ich es nicht direkt erzählte, nicht allen persönlich, whatever). Sie knallte mir dann den Spruch: "Dein Mann wollte doch gar keine Kinder" entgegen. Hallo?! Woher willst ausgerechnet du Dumpfbacke wissen was mein Mann will?!
Das ganze endete später im Kopierraum, wo mir meine nette Kollegin drohte, sie mache mich fertig und ich solle aufpassen und sie nicht wütend machen - sie wäre unberechenbar. Die ganze Aktion fand auch mit einer anderen Kollegin statt, mein Chef wusste davon und somit standen sie vor der Tür und erwischten sie auf frischer Tat. Ich wollte das man was gegen sie tut - passierte aber nicht. Kurze Zeit später erkranten 2 Kolleginnen an einer für mich als Schwangere gefährliche Krankheiten. Meine Ärztin zog mich daraufhin sofort weg. Es wurden Bluttests gemacht und es wurde festgestellt, ich habe keinen Immunschutz. Die Arbeit im öffentlichen Dienst mit Kunden war somit nicht mehr möglich - im 4. Monat bekam ich daher ein Beschäftigungsverbot.

Nur kurze Zeit später wurden meine Werte viel besser, ich hatte zuvor Bluthochdruck, danach waren meine Werte immer gut bis niedrig. Meiner Schwangerschaft hat es wirklich geholfen und ich bin froh drum gewesen.

Schwangerschaftsgelüste...
Ich muss sagen, davor wurde ich ziemlich verschont. Die ersten Monate konnte ich nichts anderes als Leitungswasser trinken, alles andere fand ich eklig und musste davon würgen. Dann wollte ich die ersten 3 Monate nur Nudeln mit Ketchup essen, was ich auch tat :D Ich fing an mich vor Hähnchen zu ekeln, erst in den letzten 2 Monaten wurde mir davon nicht mehr schlecht. Ansonsten war ich süchtig nach Wassereis und Erdbeeren. Davon habe ich so viele gegessen, dass wir dachten Hanna würde rot zur Welt kommen. Ein Dank an Denis Großeltern, die mit mir pflücken waren oder mir regelmäßig welche vorbei brachten.

 



Launen, Heulkrämpfe und Co...
Ehrlich, ich dachte ich würde eine nervige Schwangere sein, war ich aber gar nicht. Denis und meine Eltern waren sehr verpflüfft :D
Ich war total entspannt (abgesehen vom Thema Geburt), hatte gute Laune, keine hysterischen Anfälle, habe nie Denis nachts losgeschickt um was zu besorgen, den restlichen Tag auch nicht. Egal wieviel Lust ich auf etwas hatte.
Während der Schwangerschaft habe ich 4x geweint. Das erste Mal 1 Tag nach dem Arztbesuch, weil ich aufeinmal Panik bekommen habe (habt ihr euch schonmal Bilder von einem 4-8 Wochen alten Fötus angesehen?! sehr unheimlich - eine Mischung aus Dino und Alien und sowas wächst in mir?! Daher bekam Hanna direkt den Spitznamen Bauchdino). Das 2. Mal war Denis zu spät von der Uni, es war schreckliches Wetter und ich erreichte ihn nicht auf dem Handy. Ich hatte aufeinmal solche Angst, ihm wäre was passiert. Beim 3. Mal nachdem gesagt wurde, dass Hanna gesund ist und das 4. Mal als meine Oma starb.

Wehwechens...
Die ganze Schwangerschaft über war mir übel und schwindlig. Ich bin mehrfach beim Frauenarzt und auch sonst umgekippt. Zudem überkam mich der Sodbrennen des Todes. Anders kann man es nicht nennen, ich dachte mir ätzt die Speiseröhre weg. Und irgendwann kamen die Rückenschmerzen, aber zum Glück erst in den letzten 6 Wochen. Auch Wassereinlagerungen hatte ich erst in den letzten 3 Wochen, da hatten wir aber auch über 30 Grad.

Naaaa?! Wieviel hast du zugenommen....
Boah, sorry aber frag ich Leute sowas im normalem Leben?! Hey, siehst fett aus, naaaa zugenommen?! Diese Gewichtssache lässt sowohl Männer wie auch Frauen ziemlich fies zu Schwangeren werden. Ja wir nehmen zu, schließlich tragen wir ein Kind in uns. Rechnet doch mal mit, 3-4kg Baby, 1kg Fruchtwasser, 1kg Plazenta und dazu haben Schwangere mehr Blut im Körper, ebenfalls lt. Literatur fast 1kg. Ich finde wir Schwangeren dürfen also etwas mehr auf der Hüfte/Bauch haben.
In den ersten 8 Monaten nahm ich 5kg zu. Jaaa, ernsthaft und ich war total stolz drauf. Meine Mutter meinte noch, ich würde aufgehen wie ein Hefekloß ab dem 3. Monat. tzzzz, ääääätsch. Aber dafür nahm ich in den letzten 4-6 Wochen 10kg zu :D

Mädchen oder Junge...
Viele wissen, ich wollte immer eine Tochter. Das war mein Lebenswunsch! Meine Mum und ich haben ein so tolles Verhältnis und das wollte ich auch haben. Denis wünschte sich ebenfalls zuerst eine Tochter und daher haben wir auch alle möglichen Tricks gemacht. Ich wusste das es ein Mädchen wird, nachdem ich Hanna das erste Mal auf dem Ultraschall sah. Erkennen konnte man es leider erst in der 20. Woche da zeigte sie was sie hatte. "Und, was haben sie im Gefühl" fragte die Ärztin - "Mädchen" - "Da haben sie aber ein gutes Gefühl" - "EHRLICH?!" Denis hatte Tränen in den Augen und ich grinste bis zu den Ohrläppchen. Wir gingen raus und in der Stadt trafen wir meine Mama "ES WIRD EINE HANNA" rief ich nur.

Zum Glück hatte ich Recht, den Namen für ein Mädchen stand für uns seit Jahren fest - Hanna. Denis gefiel noch Sophia und Emilie gut. Ich mochte noch Lilly, Emma und Maya. Wir einigten uns dann auf Hanna Sophia. Bei einem Jungennamen konnten wir uns überhaupt nicht einigen und stritten lange drüber. Ich wollte einen Jacob oder Lucas und Denis gefiel überhaupt kein einziger Jungenname.

Hallo Babybauch :)
Ab dem 5.-6. Monat kam dann auch endlich ein Babybauch. Vorher sah es nur nach dicker geworden aus :/

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1 Tag vor der Geburt...
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Schlechte Erfahrungen....
Die Welt ist echt nicht für Schwangere gemacht. Rücksicht oder sonstiges wird absolut Null genommen. Ich weiß nicht wie ihr seit, aber ich halte Schwangeren (genauso wie Alten Menschen) die Türe auf, biete ihnen einen Platz an, lasse sie gerne auch an der Kasse vor und nehme Rücksicht. Ich bin bei Primark mal umgekippt und setzte mich in eine Ecke um wieder Luft zu schnappen. Sowohl Verkäuferinnen wie auch Kunden ignorierten mich total, eine meckerte, ich sitze ihr im weg. Als ich sagte das mein Kreislauf weggesackt ist, ging sie nur weiter. Hallo?! Man hätte doch mal Hilfe anbieten können, oder?! Wenn ich jemanden sehe der umkippt, dann gehe ich dahin und helfe. Und das ärgerlichste war, die Frau hatte selbst 2 Kinder dabei.
Beim Einkaufen fuhr mir eine alte Dame mit ihrem Einkaufswagen in den Bauch. Meint ihr, sie hat sich entschuldigt?! Pffff, ich hab ihr dann mal meine Meinung gegeigt und gefragt ob es normal ist Schwangere anzufahren. Kein Kommentar von ihr.
Beim Einkaufen oder sonst bekam ich oft dumme Blicke - nach dem Motto, noch ne Teenimum. Hallo?! Ich bin 25 (für einige vielleicht zu jung), habe einen guten Schulabschluss, eine gute Ausbildung, arbeite im öffentlichen Dienst und habe einen unbefristet Vertrag. Bin verheiratet und mein Mann verdient auch gut. Darf ich also kein Kind in die Welt setzen?!
Die Ignoranz von manchen hat mich oft sehr verärgert. Nein Schwanger sein ist keine Krankheit, aber wir tragen Leben in uns und müssen dies beschützen. Wer selber mal schwanger war, weiß dass es auch sehr anstrengend ist. Also ihr Lieben, ihr werdet vielleicht auch mal in der Situation sein, achtet also ein bisschen auf alle werdende Mütter!

Schwangerschaftskleidung...
Mein Hassthema - ich hab fast die ganze Schwangerschaft über normale Kleidung getragen. Einfach eine Nummer größer, nur Hosen hatte ich mit Gummibund. Übrigens meeeeega bequem! Die Sachen von H&M sind schön, doch bis die geliefert werden könnte man auch vielleicht 4 Nummer größer brauchen. (In der Nähe gab es keinen H&M der Schwangerenmode führte) Man weiß einfach nicht wie sich der Bauch entwickelt. Am liebsten mochte ich die Schwangerschaftskleidung von Asos! Besonders die Leggins und Jeans waren super. Die Oberteile gingen gar nicht (durchsichtig, kein Stretch, kratzig, zu eng am Bauch geschnitten). Die Sachen von C&A sahen total altbacken aus und ich kam mir schwangerer vor.

(Verzweiflung in der Kabine)



Shopping...
Auch wenn es keinen Spaß mehr machte Sachen für mich zu kaufen, umso mehr macht Babyshopping glücklich :)
Die ersten 12 Wochen (also wo viel passieren kann) habe ich mich zurück gehalten. Ich bin abergläubisch und wollte nichts riskieren. Als dann das okay der Ärztin nach der Untersuchung kam, ging ich am nächsten Tag direkt bei Family ein bisschen bummeln. Danach kaufte ich erst wieder was, als wir wussten das es ein Mädchen wird.
Den Kinderwagen schenkten uns meine Eltern. Wir wollten etwas, was zu uns passt und praktisch ist. Also entschieden wir uns für den Wanderer von Concord (und sind seeeehr zufrieden damit!).

(da hat Papa den Wagen gerade gekauft :))


Kinderzimmer...
Das Kinderzimmer kauften wir am Valentinstag. Wir haben viele Zimmer angesehen, aber immer wieder kamen wir auf das eine zurück. Somit kauften wir "Mees" von Paidi.
Die Wahl der Tapete war echt hart. Die meisten Tapeten waren soooo kitschig und da ich nicht streichen wollte, blätterte ich Stundenlang durch die Kataloge. Letzendlich entschieden wir uns für eine schlichte Tapete (die meinen Papa beim tapezieren an seine Grenzen brachte :D) mit Bodüre. Wir brauchten fast 3 Tage dafür, denn unsere Wände kamen uns beim abkratzen entgegen.

Hier ein Einblick in ihr Zimmer...




Hebamme....
Mir war eine Hebamme wichtig, die mit in den Kreißsaal kommt. Leider klappte dies nicht. Während der Schwangerschaft und im Wochenbett betreute mich Lisa vom Bauchladen (in Oberhausen), Tina brachte Hanna zur Welt und bei Carina machte ich 2 Kurse und sie besuchte mich auch im Wochenbett. Den Bauchladen kann ich wirklich nur empfehlen! Die Mädels sind so nett und herzlich, ich habe mich bei jeder seeehr wohl gefühlt!

Beim Kurs schaffte es Denis übrigens der armen Puppe den Arm abzureißen :D



Arztbesuche...
Ich habe früher nichts mehr gehasst als zum Frauenarzt zu gehen. Irgendwann war man aber so oft da, dass es fast zum 2. Zuhause wurde :D
Im Wartezimmer kannte ich schnell den Stuhl mit dem besten Internetempfang, das CTG konnte ich selber anschließen, Blutabnahme, Gewicht kontrollieren, alles war irgendwann Routine. Besonders wenn man fast 3 Wochen jeden Tag dorthin musste.
CTG finden viele Schwangere nervig - ich fands toll! Ich habe es geliebt den Herzschlag von ihr zu hören. Lediglich am Tag der Geburt, wo man ununterbrochen angeschlossen war, wurde es nervig.

(Links: vorm Kreißsaal - rechts: CTG)



Hanna, bitte komm endlich!
Ich sagte noch, sie kommt sicherlich eher und im Juli. Tzzzz, denkste. Madame hat sehr lange auf sich warten lassen. Letzendlich musste die Geburt eine Woche nach ET eingeleitet werden, da meine Plazenta Hanna nicht mehr richtig versorgen konnte.

Auf Instagram wurde sich gewünscht, dass ich auch über die Geburt und das Wochenbett berichte. Dies werde ich auch in gekürzter Fassung schreiben, aber in einem extra Eintrag. Habt ihr hierzu vielleicht Fragen, dann kann ich diese direkt in den Artikel einarbeiten.

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Meine Schwangerschaft war sehr schön, auch wenn ich dies als Schwangere nicht immer so empfand. Der Körper leistet wirklich Höchstarbeit in dieser Zeit. Man teil schließlich mit einem Menschen seinen Körper, der mit der Zeit immer mehr Platz einnimmt. Die Bewegungen sind einfach unbeschreiblich. Anfangs wunderschön, gegen Ende sehr schmerzhaft. Hanna liebt es mir in die Rippen zu treten. Oft ging mir dabei die Luft weg, ich wurde quasi von Innen K.O getreten :D
Als meine Oma erkrante und ins Krankenhaus kam, durfte ich sie leider nicht besuchen. Mir fehlte leider ein richtiger Abschied von ihr.
Ansonsten hatte ich eine entspannte Schwangerschaft. Die Beziehung zu meinen Eltern wurde noch viel enger und ich bin für meine Mädels so dankbar. Sie haben mich auch so toll unterstützt :)

Und ich muss mich nochmal ganz lieb bei meinen Instagram-Mamas und Lesern bedanken. Ich hab so viel Unterstützung von euch bekommen. Ihr habt mir geholfen, Ratschläge gegeben und euch für mich gefreut. Danke :*